World Taekwondo

Alemania

WT · Kukkiwon

Alemania es la mayor comunidad de Taekwondo WT en Europa, con más de 60.000 practicantes federados agrupados en 18 asociaciones regionales bajo la Deutsche Taekwondo Union (DTU), fundada en 1981. El deporte llegó al país en 1964–1966 de la mano de maestros coreanos como Bum-I Lee, reconocido como el 'Padre del Taekwondo alemán', y evolucionó hasta convertirse en potencia olímpica con medallas en Sydney 2000 y Londres 2012. Alemania ha organizado dos Campeonatos del Mundo WT y cuatro ediciones de los Europeos, consolidándose como referente organizativo del circuito continental.

DESPLAZA
60.000+
practicantes federados en la DTU — mayor comunidad WT de Europa
1964
llegada del primer club — TV Garmisch-Partenkirchen
2
medallas olímpicas oficiales (plata Sydney 2000, bronce Londres 2012)
4
Campeonatos de Europa organizados en Alemania (1978–2026)
1964 – 1968

Pioniere

Die Pioniere — Taekwondo kommt nach Westdeutschland

Bum-I Lee und koreanische Meister legen den Grundstein für das größte TKD Europas

Taekwondo gelangte zwischen 1964 und 1966 durch koreanische Meister nach Westdeutschland, die General Choi Hong Hi auf Vorführungstouren entsandt hatte. 1965 besuchte der General selbst Westdeutschland im Rahmen einer sportdiplomatischen Reise und legte damit den Grundstein für die spätere Gründung des ITF im Jahr 1966. Im selben Jahr wanderte Bum-I Lee nach Westdeutschland aus und begann, Taekwondo zu unterrichten; die deutsche Kampfsportgemeinschaft verehrt ihn als den 'Vater des deutschen Taekwondo'. Gleichzeitig liessen sich auch die Meister J.S. Park und Woo-Kang Kim im Land nieder.

Der erste dokumentierte Verein, der TV Garmisch-Partenkirchen, wurde 1964 gegründet — der älteste in ganz Deutschland. 1968 wurde Taekwondo als eigenständige Disziplin im Deutschen Judo-Bund (DJB) anerkannt, und im selben Jahr fand in München die erste Deutsche Meisterschaft statt. Diese Eingliederung in den Judoverband sollte mehr als ein Jahrzehnt lang die Norm bleiben, bis zur Verbandsgründung als eigenständige Organisation im Jahr 1981.

Bum-I Lee — geehrt als 'Vater des deutschen Taekwondo' — begann 1966 in Westdeutschland zu unterrichten und wurde zum Grundpfeiler der Pioniergemeinschaft.

Erster, Pionier
1970 – 1988

Meister

Erste Kontinentalmacht — die Meister der 70er und 80er Jahre

Müller und Schulz führen Deutschland auf heimischem Boden aufs Weltpodium

Mit dem im Judoverband gefestigten organisatorischen Rahmen wuchs die deutsche Wettkampfszene rasant. Rainer Müller wurde zum Sinnbild dieser Ära: Zwischen 1976 und 1979 holte er jeden möglichen Titel, krönte sich 1978 in München zum Europameister und 1979 in Sindelfingen zum Weltmeister — beide Male auf deutschem Boden in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Er war der erste Deutsche, der einen WT-Weltmeistertitel gewann. Richard Schulz vervollständigte das Duo: viermaliger Europameister in Folge in der Klasse bis 78 kg (1978, 1980, 1982, 1984).

Am 13. August 1981 wurde die Deutsche Taekwondo Union (DTU) offiziell als eigenständiger Verband gegründet — als Rechtsnachfolger der Taekwondo-Abteilung des DJB. 1984 richtete Deutschland in Stuttgart die Europameisterschaft aus — die zweite kontinentale Veranstaltung auf deutschem Boden. Bei den Spielen in Seoul 1988 war Taekwondo Demonstrationssport, und Deutschland nahm mit einer vollständigen Mannschaft teil.

Rainer Müller — Weltmeister auf heimischem Boden (Sindelfingen 1979) — erster Weltmeistertitel für Deutschland in der Geschichte des WT-Taekwondo. Er verstarb am 10. August 2023 im Alter von 69 Jahren.

1988 – 2004

Olympisches Debüt

Das olympische Debüt — Sydney 2000 und die erste offizielle Medaille

Faissal Ebnoutalib eröffnet Deutschlands olympisches Medaillenkonto beim TKD-Debüt

Nach jahrelangem Warten feierte Taekwondo bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney sein offizielles Debüt. Deutschland reiste mit drei Athleten an und kehrte mit der ersten offiziellen Olympiamedaille in der Geschichte des deutschen Taekwondo zurück: Faissal Ebnoutalib gewann Silber in der Klasse bis 80 kg und unterlag im Finale dem Kubaner Ángel Matos. Der in Marokko geborene Athlet war 1990 nach Deutschland gekommen und wurde zum Gesicht des deutschen Taekwondo beim Übergang ins neue Jahrhundert.

2003 richtete Deutschland in Garmisch-Partenkirchen die Weltmeisterschaft aus. Das Ereignis war ein großer Erfolg: Drei deutsche Athleten erreichten das Weltpodium (Mohamed Ebnoutalib Silber, Thucuc Pham Bronze, Erdal Aylanc Bronze). Es war die größte deutsche Ausbeute bei einer einzigen Weltmeisterschaft.

Drei deutsche Medaillen bei der Heim-WM (Garmisch 2003) — das brillanteste Mannschaftsergebnis in der Geschichte des deutschen WT-Taekwondo.

Olympisch, Größe
2004 – 2016

Olympische Generation

Helena Fromm und Levent Tuncat — die Olympia-Generation

Olympiabronze in London 2012 und drei aufeinanderfolgende Europameistertitel

Helena Fromm (geboren am 5. August 1987) war die große weibliche Gallionsfigur: Sie holte Gold bei der EM 2008 in Rom (-67 kg), Bronze bei der Weltmeisterschaft 2007 in Peking und Olympiabronze in London 2012 (-67 kg) — Deutschlands zweite offizielle Olympiamedaille im Taekwondo. Levent Tuncat (geboren am 29. Juli 1988 in Duisburg) war das männliche Aushängeschild: dreifacher Europameister — Riga 2005, Bonn 2006 und Rom 2008 — sowie Olympiateilnehmer in Peking 2008 und Rio 2016.

Bei der EM in Bonn 2006, die Deutschland zum dritten Mal ausrichtete, verkörperte Tuncat die Kontinuität der Tradition großer Meister auf heimischem Boden. Seine Karriere war geprägt von Resilienz: Nach dem Ende einer 20-jährigen Zusammenarbeit mit seinem Trainer kämpfte er sich zurück und qualifizierte sich für Rio 2016.

Helena Fromm — Olympiabronze in London 2012 (-67 kg), Deutschlands zweite offizielle Olympiamedaille in der Geschichte des deutschen Taekwondo.

2016 – Hoy

Neue Generation

Ela Aydin, Konstantinidis und das deutsche Taekwondo der Gegenwart

Gold bei den Europaspielen und die DTU als größte WT-Gemeinschaft des Kontinents

Ela Aydin (geboren am 12. Januar 1999) wurde zur neuen weiblichen Leitfigur: sechs Medaillen bei Europameisterschaften in den Kategorien U15, U21 und Senior, und im September 2022 gewann sie Bronze beim Grand Prix in Paris — die erste deutsche Frau, die eine Medaille bei einem WT-Grand-Prix errungen hat. Iordanis Konstantinidis (geboren am 10. Juni 1998 in Dachau) lieferte das stärkste männliche Ergebnis der jüngsten Zeit: Champion bei den Europaspielen 2022 in Sofia (-63 kg) und Bronze bei der Weltmeisterschaft 2019 in Manchester.

2026 richtet Deutschland seine vierte Europameisterschaft aus — erneut in München (BMW Park), 48 Jahre nach der ersten. Die DTU vereint mehr als 60.000 aktive Mitglieder in 18 Landesverbänden und ist nach wie vor die mitgliederstärkste WT-Taekwondo-Organisation Europas.

Mit über 60.000 Mitgliedern und vier ausgerichteten Europameisterschaften ist Deutschland die größte WT-Gemeinschaft auf dem europäischen Kontinent.

Figuras destacadas

Taekwondo en Alemania

Primer campeón mundial alemán — pionero histórico del TKD WT en Alemania
Rainer Müller
  • 🥇 Campeón del Mundo 1979 (Sindelfingen, -73 kg) — primer título mundial WT para Alemania
  • 🥇 Campeón de Europa 1978 (Múnich, -73 kg)
  • Tres veces Campeón Nacional Alemán
  • In memoriam — falleció el 10 de agosto de 2023
Primer medallista olímpico oficial de Alemania en Taekwondo WT
Faissal Ebnoutalib
  • 🥈 Plata olímpica Sydney 2000 (-80 kg) — primera medalla olímpica oficial del TKD alemán
  • 7 veces Campeón Nacional Alemán
  • Hermano de Mohamed Ebnoutalib (subcampeón mundial 2003)
Medallista olímpica y campeona de Europa — figura femenina más laureada del TKD alemán moderno
Helena Fromm
5 agosto 1987, Oeventrop
  • 🥉 Bronce olímpico Londres 2012 (-67 kg) — segunda medalla olímpica del TKD alemán
  • 🥇 Oro Campeonato de Europa Roma 2008 (-67 kg)
  • 🥉 Bronce Campeonato del Mundo Pekín 2007
  • Olímpica en Pekín 2008
Tres veces campeón de Europa — símbolo de la resiliencia deportiva alemana
Levent Tuncat
29 julio 1988, Duisburgo
  • 🥇 Tres títulos europeos: Riga 2005, Bonn 2006, Roma 2008
  • Olímpico en Pekín 2008 y Río 2016
  • 🥉 Bronce Juegos Europeos 2015

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