International Taekwondo Federation

Italia

ITF

Italia fue uno de los primeros países europeos en practicar Taekwondo ITF: el Maestro Sun Jae Park y sus hermanos introdujeron la disciplina en Roma en 1965, cuando la única organización internacional era el ITF del General Choi Hong Hi. Un núcleo de maestros mantuvo viva la tradición ITF y fundó en 1983 la F.I.TAE en Mestre (Venecia). La organización ha producido campeones mundiales absolutos y en 2025 Italia fue sede de los XXIII Campeonatos Mundiales ITF en Jesolo — el mayor evento ITF celebrado en suelo italiano.

DESPLAZA
1965
llegada de Sun Jae Park — Italia, uno de los primeros países europeos en el ITF
1983
fundación de la F.I.TAE en Mestre (Venecia) — federación ITF unificada
1987
Carmine Caiazzo — primer oro mundial absoluto ITF para Italia (Atenas, -80 kg)
2025
Italia sede de los XXIII Mundiales ITF en Jesolo — 77+ países participantes
1965 – 1974

ITF-Ursprünge

Die Ursprünge — erste Schritte des ITF in Italien

General Choi in Rom: Italien und die direkte Verbindung zum ITF-Gründer

1965 kamen die Brüder Park nach Italien und gründeten die ersten Trainingszentren in Rom, Neapel, Pozzuoli, Bologna und Terracina. General Choi Hong His Besuch in Rom im selben Jahr — um der ersten formellen Vorführung beizuwohnen — verlieh der italienischen Bewegung von Anfang an institutionelle Legitimität.

Die F.I.T.K.D. (Federazione Italiana Taekwon-do), Ende der 1960er Jahre mit Sun Jae Park als Präsident gegründet, operierte unter dem Banner des ITF. In dieser Zeit folgte das Training dem technischen Stil des ITF: Tuls (Formen), traditionelles Sparring und die für das ursprüngliche Taekwondo charakteristischen Krafttechniken.

Italien ist eines der ersten europäischen Länder, in denen General Choi Hong Hi persönlich einer offiziellen Vorführung beiwohnte — eine direkte historische Verbindung zum ITF-Gründer.

Erster, Pionier
1975 – 1982

Schisma und Widerstand

Schisma und Widerstand — das italienische ITF überlebt

Ein Kern von Meistern wählt die technische Treue statt des olympischen Weges

Die Gründung der WTF 1973 führte dazu, dass die meisten italienischen Praktizierenden zwischen 1975 und 1977 zum WTF-System wechselten. Wer beim ITF blieb, tat dies aus technischer Überzeugung und Treue zu Choi Hong His Stil. Regionale Gruppen entstanden: Giorgio De Maio und Giuseppe Cacciapuoti im Süden (FITE), Nicola Sambrotta und Maurizio Massatani im Zentrum (ANIT), Gianni Sarritzu auf Sardinien. 1979 nahm Italien an der Ersten Internationalen Skandinavischen Meisterschaft in Oslo teil.

Der positive Wendepunkt kam 1982: General Choi Hong Hi und Meister Rhee Ki Ha besuchten Italien für ein Ausbildungsseminar. Dieses Treffen brachte die Führungspersonen der verschiedenen regionalen Gruppen zusammen und schuf die Voraussetzungen für die Vereinigung. Die Europameisterschaft, die De Maio und Cacciapuoti noch im selben Jahr in Neapel organisierten, markierte die symbolische Geburtsstunde des künftigen einheitlichen Verbands.

Auf dem Höhepunkt der WTF-Expansion entschied sich ein Kern italienischer Meister aus technischer Treue, beim ITF zu bleiben — ihr Widerstand ermöglichte die F.I.TAE von 1983.

Widerstand, Opposition
1983 – 1999

Gründung F.I.TAE

Offizielle Gründung und erstes WM-Gold

Mestre 1983 und Athen 1987: Ein geeintes Italien und ITF-Weltmeister

1983 wurde in Mestre (Venedig) offiziell die F.I.TAE (Federazione Italiana Taekwon-Do) als einheitlicher ITF-Verband in Italien gegründet. Der neue Verband startete ein ambitioniertes Hochleistungsprogramm: 1986 wurde Trainer Wim Bos engagiert, um die nationale Wettkampfentwicklung zu leiten. Das erste nationale Trainingscamp fand im September 1986 in Terracina statt.

Die Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten: Bei den ITF-Weltmeisterschaften in Athen 1987 erzielte Italien sein bestes historisches Ergebnis. Carmine Caiazzo gewann Gold im Einzelkampf -80 kg, während Antonio Maragoni Silber im -70-kg-Bereich holte.

ITF-Weltmeisterschaften Athen 1987 — Italien gewann Gold (-80 kg, Carmine Caiazzo) und Silber (-70 kg, Antonio Maragoni): die beste Leistung des italienischen ITF auf der Weltbühne aller Zeiten.

Erschaffung, Gründung
2000 – Hoy

Weltweiter Gastgeber

Konsolidierung und weltweiter Gastgeber

Rimini 2001 und Jesolo 2025: Italien als bevorzugter Austragungsort globaler ITF-Events

2001 richtete Italien die XII. ITF-Senioren-Weltmeisterschaften in Rimini aus (3.–8. Juli), mit über 40 teilnehmenden Ländern — die erste ITF-Weltmeisterschaft auf italienischem Boden. 2011 übernahm Carmine Caiazzo — der Weltmeister von 1987 — die Präsidentschaft der FITAE. Im September 2023 folgte ihm Rachele Fogli als Präsidentin — die erste Frau an der Spitze der Organisation.

Der jüngste Meilenstein war die Ausrichtung der XXIII. ITF-Weltmeisterschaften in Jesolo, Venedig, vom 7. bis 12. Oktober 2025. Die Veranstaltung versammelte Delegationen aus über 77 Ländern, mit Nordkorea an der Spitze der Medaillenwertung. Es war das bisher bedeutendste ITF-Event auf italienischem Boden.

2025 richtete Italien die XXIII. ITF-Weltmeisterschaften in Jesolo (Venedig) aus — 77+ Länder, die größte Konzentration von ITF-Taekwondo auf europäischem Boden der letzten Jahre.

Figuras destacadas

Taekwondo en Italia

Primer campeón mundial absoluto del ITF italiano; presidente de la FITAE-ITF (2011–2023)
Carmine Caiazzo (GM IX Dan)
  • 🥇 Campeón mundial ITF Atenas 1987 (-80 kg) — primer oro mundial absoluto para Italia en el ITF
  • Grand Master IX Dan ITF — primer italiano en alcanzar ese grado (junio 2021)
  • Presidente FITAE-ITF (2011–2023) — ciclo completo de atleta élite a gestor institucional
  • Entrenador del equipo nacional italiano ITF (1992–1999)
Pionero del ITF en el sur de Italia; co-organizador del campeonato europeo de Nápoles (1982)
Giorgio De Maio
  • Cofundador de FITE — mantuvo vivo el ITF en el sur de Italia durante el cisma
  • Co-organizador del Campeonato Europeo de Nápoles (1982) — evento que preparó la unificación ITF italiana

Sigue explorando

La historia del Taekwondo continúa en cada dojang, en cada clase, en cada estudiante.

Historia del Taekwondo ITF en Italia